Ein Eschbacher Esel wandert aus

20 Mai

„Dies ist kein Esel sondern ein Abbild eines Esels“. Mit diesen Worten führte die bekannte Künstlerin Anni Depuhl-Roth aus Eschbach in die Geheimnisse des von ihr mit viel Liebe zum Detail bebilderten Esels ein.

Im Beisein der Eschbacher „Eselsmutter“ Christa Steinmüller, dem Ortsbürgermeister Siegfried Schmid und einigen Gästen wurde der Esel, der den Namen ASINUS MAXIMUS MAGISTER EST trägt verabschiedet.

neuer Esel Mai 2015 005Er verlässt nach zweieinhalb Jahren der Entstehung seine Heimatstätte und findet in Offenbach im Beck`scher Hof  seinen endgültigen Standort.

Herr Prof. Norbert Harlander hat die außergewöhnliche Gestaltung in Auftrag gegeben, wobei er der Künstlerin  weitgehend freie Hand gelassen hat.

Gh 19. Mai 2015

Eschbacher Willkommenskultur

20 Apr

Eschbacher Einwohner heißen Asylbewerber herzlich willkommen

Durch eine Zeitungsnotiz, erfuhr kurz vor Weihnachten 2014, Ralf Heydoph, dass auch in Eschbach eine Gruppe von 10 Asylbewerbern, in einem ehemaligen Weingut, untergebracht ist. Spontan entschloss er sich, nach kurzer Rücksprache mit dem Gemeinderatsmitglied Günter Haas, gemeinsam mit anderen Bewohnern der Weinbaugemeinde, sich um diese neuen Mitbürger zu kümmern und sie zu unterstützen. Gemeinsam mit dem Ortsbürgermeister Siegfried Schmid wurde ein Antrittsbesuch organisiert und es wurde festgestellt, dass es viel zu tun gibt. Die Asylbewerber stammen aus Eritrea, Afghanistan, Ägypten, Albanien, dem Kosovo und aus Syrien. Verständigungsschwierigkeiten innerhalb der Gruppe waren vorprogrammiert.

Verständigt wird sich zwischenzeitlich auf  Deutsch, Italienisch, Englisch und vor allen Dingen mit Händen und Füßen.

Ganz alltäglich Dinge mussten geklärt werden. Der Abfluss war verstopft, Glühbirnen fehlten, die Waschmaschine und der Kühlschrank funktioniert nicht usw. Aber auch ganz banale Dinge, wie z.B. die Mülltrennung mussten gelernt werden. Altglasentsorgung war ein Fremdwort.IMG_0908

Schon bald wurden regelmäßige Besuchstermine vereinbart. Schnell war ein Netzwerk aufgebaut und es kamen auch viele Spenden aus der Bevölkerung zusammen. So ist z.B. zwischenzeitlich ein gemeinsamer Aufenthaltsraum wohnlich eingerichtet und auch das Fernsehgerät funktioniert.  Um die Asylbewerber noch mehr ins Dorfleben zu integrieren, wurde Kontakt zum Fußballverein aufgenommen. Deutschkurse wurden organisiert und es finden regelmäßige Besuche im Café Asyl statt. Bereits vorhandene Fahrräder wurden repariert und fehlende organisiert.

Das Ziel ist es, Arbeit oder eine Ausbildung zu finden. Die einzelnen Asylbewerber waren früher als Schreiner, Maurer bzw. Bauarbeiter, Mechaniker oder LKW-Fahrer tätig. Teilweise war auch ein Bewerber als Koch tätig.

Die Asylbewerber haben den Wunsch, noch mehr am Dorfleben teilzunehmen und so waren sie auch beim Aktionstag „Sauberer Landschaft“ dabei und haben mitgeholfen, Eschbach herauszuputzen. Demnächst ist ein gemeinsames Fest zwischen Asylbewerbern und Eschbacher geplant.

Nachdem die anfänglichen „Schwierigkeiten“ überwunden sind, spricht man in Eschbach nicht mehr von den Asylbewerbern sondern von unseren neuen Mitbürgern. Eine kleine Gemeinde zeigt, wie es funktionieren kann. Integration ist in Eschbach kein Fremdwort, nein Integration wird in Eschbach gelebt. (GH9)

 

Quelle:
STADTANZEIGER (18. April 2015)

 

Die Gemeinde Eschbach war würdig auf dem Frühlingsball 2015 vertreten

1 Apr

Der Hauptorganisator Günter Haas (Gemeinderatsmitglied von Eschbach)  war erfreut insgesamt 12 Mitbürger  aus unserer Gemeinde begrüßen zu dürfen.

Auch Ortbürgermeister Siegfried Schmid mit Gattin gab sich die Ehre.IMG_0409_b

Der Frühlingsball 2015, zugunsten der Landesgartenschau, war ein ganz besonderer Stern am Rheinlandpfälzischen Ballhimmel. In der gut gefüllten Jugendstil Festhalle Landau, verbrachten ca. 650 Ballgäste, bei Tanz und überwältigenden Showeinlagen, eine traumhaft schöne Ballnacht, bis in die frühen Morgenstunden.

Dieser Ball erwirtschaftete einen Reingewinn von über 45.000 € und war somit ein Gewinn für die Landesgartenschau, für die Stadt Landau und für die gesamte Region.

Günter HaasIMG_0188_b