Dorfchronik

Das vorliegende Buch mit quellenmäßig erarbeiteten Beiträgen zu Geschichte, Geographie und Gegenwart des Weinbauortes Eschbach soll anregen, Rückblick zu halten und sich mit der wechselvollen Geschichte unseres Dorfes auseinander zu setzen; denn Wissen um die eigene Geschichte ist eine wichtige Grundlage und Voraussetzung für das Verständnis der Gegenwart und für das Leben in einer Gemeinschaft.

Der Ausdruck „Chronik“ ist bewusst vermieden worden, weil das Werk keinen Anspruch auf lückenlose Darstellung von Ereignissen in zeitlich genauer Reihenfolge erheben will. Es werden einzelne Stationen unterschiedlicher Fachgebiete und Lebensbereiche von der Vorgeschichte bis in die Gegenwart beleuchtet. Das Ergebnis ist ein Buch über unser Dorf: ein „Dorfbuch“.

Der Anlass dieser Drucklegung ergibt sich freilich daraus, dass seit der ersten urkundlichen Erwähnung von Eschbach ais „Echibach“ 750 Jahre vergangen sind und die Gemeinde dieses Jubiläum innerhalb eines festlichen Rahmens mit einer entsprechenden Abhandlung über die geschichtliche, geographische und wirtschaftliche Entwicklung und über das gegenwärtige kulturelle Leben des Ortes begehen möchte. So vermittelt uns die Lektüre einen differenzierten Blick auf die hervorgehobenen Ereignisse und will uns gleichzeitig die Lebensweise unserer örtlichen Vorfahren eindrucksvoll näher bringen.

Neben den bereits erschienenen Veröffentlichungen über die ehemaligen Madenburgdörfer Waldhambach, Waldrohrbach und Ranschbach wird mit diesem Dorfbuch auch eine weitere Lücke geschlossen in der Aufarbeitung des Verhältnisses zwischen Burgherrschaft und Untertanen in Eschbach.

Das Buch will informieren und ortsgeschichtliche Vorgänge erläutern, es will aber auch Heimatverbundenheit wecken und eine neue Beziehung zu den Voreltern aufbauen. Denn wer bei der Lektüre wahrgenommen hat, weich hartem Daseinskampf sie täglich ausgesetzt waren, wird das von ihnen Übernommene dankbar zu erhalten trachten.

Zahlreiche Themen konnten nur deshalb erörtert werden, weil viele bereit waren, Aufgaben zu übernehmen und sich für diese Sache einzusetzen. Ihnen gilt zunächst und vor allem mein besonderer Dank. Bedanken möchte ich mich bei den Eschbacher Bürgerinnen und Bürgern, die Auskünfte erteilt sowie Bild- und Quellenmaterial zur Verfügung gestellt haben und bei den Bildbestimmungen behilflich waren. Dank verdienen auch die Damen und Herren der in Anspruch genommenen Archive und Bibliotheken für ihre Hilfsbereitschaft beim Aufsuchen von Archivalien und geeigneter Literatur. Nicht zuletzt sei Ortsbürgermeister Hugo Steinmüller und den Gemeinderäten Dank ausgesprochen für ihre ideelle Unterstützung und für das Vertrauen in meine Arbeit als Herausgeber.

Günter Steineldorfbuch